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Nach dem Trauma: Verbunden mit mir selbst

Heiko Hinrichs

Jahrgang 1956
- Diplom-Pädagoge
- Familientherapeut / Systemischer Therapeut
- Lehrtherapeut /Lehrtrainer für Systemaufstellungen (DGfS),
- Heilpraktiker (Psychotherapie)
- Somatic Experiencing® Practitioner

- 10jährige Sozialarbeit mit psychisch kranken und suchtabhängigen Menschen
- Seit 1990 Arbeit mit Einzelpersonen, Paaren und Familien in verschiedenen Richtungen der systemischen Therapie und Beratung
- Freiberufliche Tätigkeit seit 1993, Aufbau einer Beratungsstelle, Kursleitung in verschiedenen Bildungseinrichtungen. - Eigene Praxis / Institut für systemische Beratung, Therapie, Weiterbildung seit 2000

- Seit 1972 eigener intensiver Selbsterfahrungsprozeß in verschiedenen Bereichen der humanistischen Psychologie.
- Fünfjährige Psychoanalyse nach C.G.Jung
- Massageausbildung
- Weiterbildung in Meditation und Atemarbeit
- Erfahrungen in Initiationsarbeit mit Männern,
- Leitung von Männergruppen
- Ausbildung in systemischer Familientherapie (1990) sowie in der phänomenologischen Arbeit nach Bert Hellinger (ab 1994).

- Lehrtherapeut/Lehrtrainer in der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen (DGfS)
- Europäisches Zertifikat für Psychotherapie (ECP).

- Weiterbildung in psychotherapeutischen Methoden zur Traumaverarbeitung: Zunächst in der körperbezogenen Anwendung Somatic Experiencing® (SE) nach Dr. Peter Levine, Abschluss als Somatic Experiencing® Practitioner, - - Mitglied im SE® Deutschland e.V.
- Darüber hinaus in Brainspotting (BSP) nach Dr. David Grand. Unterstützung bei der Verarbeitung und Integration von Schock-und Entwicklungstraumen.

Workshop

„Nach dem Trauma: Verbunden mit mir selbst“ -
Unterstützung des Nervensystems in der Aufstellungsarbeit

Eine grundlegende Vorgehensweise in der Aufstellungsarbeit ist, im Familiensystem ruhende, emotional nicht verarbeitete und deshalb verdrängte Erlebnisse im System zu finden und damit verbundene Verstrickungen so weit wie möglich aufzulösen. Mit der Auflösung entsteht ein neues Bild, das im besten Fall nachhaltige Auswirkungen auf das Leben des Klienten und oft sogar auf andere Mitglieder des Systems hat.

Gewöhnlich empfinden die TeilnehmerInnen nach einer Aufstellung eine Erleichterung und ein subjektives Wohlbefinden. Viele Menschen haben jedoch in ihrem Leben Erfahrungen gemacht, die für sie zu viel, zu schnell und zu plötzlich waren, also überwältigend auf Leib und Seele einwirkten. Wir können hier von traumatischen Erfahrungen sprechen, wobei hier alle Grenzüberschreitungen und Grenzverletzungen, aber auch sonstige als bedrohlich empfundenen Überforderungen dazu gehören.
Selbst wenn das traumatische Ereignis nicht mehr besteht, kann es sein, dass der Körper weiterhin so reagiert, als ob weiterhin die akute Gefahr anhält. Nach außen oft unscheinbar, ist oft im Inneren eine hohe Spannung mit gleichzeitiger Ohnmächtigkeit und Erstarrung vorhanden.

Besonders für uns Aufstellungsleiter ergibt sich somit die Frage, wie wir die Nachhaltigkeit der heilsamen Erlebnisse für unsere Klienten sicher stellen können.
Eine einfühlsame und raumgebende Arbeit zielt darauf ab, den Menschen
dabei zu unterstützen, den überhöhten Spannungslevel in seinem Körper zu senken
und somit das Nervensystem wieder in Gleichgewicht zu bringen.
Dieser Workshop macht einerseits unsere eigene Regulierungsfähigkeit praktisch erfahrbar und zeigt zum Anderen mögliche Vorgehensweisen bei Aufstellungen auf. Eine exemplarisch durchgeführte Aufstellungsarbeit rundet das Erfahrungsspektrum ab.

Interview zum Workshop

  • Heiko Hintrichs
    Verbunden mit mir selbst