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Zugehörigkeit im Wandel wahrnehmen

Dr. med. Thmas Heucke

- geboren am 26.08.1950 in Stuttgart,
- verheiratet, Vater von drei erwachsenen Töchtern
- Anerkannter Lehrtherapeut der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen

- studierte in Tübingen Theologie und anschließend in Köln Medizin.
- Nach langjähriger Tätigkeit als Allgemeinarzt arbeitet er seit 1992 als Psychotherapeut in eigener Praxis.
- 1999 kamen Familien- und Systemaufstellungen sowie
- 2005 das familienbiografisch gedeutete Genogramm ergänzend hinzu.

Nach Ausbildungen bei Prof. Ploeger in tiefenpsychologisch fundierter Einzel- und Psychodramatherapie, Tilmann Moser und Prof. Heisterkamp in körperorientierter Psychotherapie, der APF Köln sowie der IGST Heidelberg in Familientherapie erlernte er bei Gunthard Weber Familienstellen und bei Monika und Rainer Adamaszek die Analyse des Genogramms mit Hilfe der Familienbiografik. Kenntnisse aus Fortbildungen in Paarberatung bei Hans Jellouschek, Psychodynamisch Imaginativer Traumatherapie bei Luise Reddemann und Mediation bei fortbildung1.de fließen in seine Arbeit mit ein.

Workshop

"Zugehörigkeit im Familien-Leben als Ressouce wahr-nehmen"
Genogramm- und Aufstellungsarbeit

Therapie bzw. Beratung beginnen häufig damit, dass jemand Zugehörigkeit im Rahmen seiner Lebensentwicklung und/oder in seiner familiären Situation als belastend, ja sogar als kränkend empfindet. Auf einem gemeinsamen Weg sollen Bewusstsein gefördert, Leiden gelindert und Ressourcen entdeckt werden. (Belschner)
Im Workshop wird in einem ersten, theoretisch einführenden Teil vorgestellt, wie das familienbiografisch gedeutete Genogramm als Ausgangspunkt gesunder Entwicklung dienen kann. Über eine Datensammlung hinaus bietet es Anregungen zu folgenden Fragen: 1. Warum gerade hier an dieser Stelle in der Familie/Geschwisterreihe? 2. Warum gerade jetzt in diesem Alter? und 3. Warum gerade so auf diese Weise? Diese Grundlage kann Hand in Hand mit Aufstellungen dazu beitragen, Zugehörigkeitsgefühl neu wahrzunehmen, um Themen oder Menschen, die im inneren Bild ausgeblendet oder in Vergessenheit geraten waren, liebevoll in innere, stärkende Ressourcen zu wandeln.

In einem zweiten Teil möge die Vorgehensweise anhand einiger mitgebrachter Genogramme beispielhaft praktisch gemeinsam erlebt werden. Wenn Teilnehmer*innen ihre Daten bis Ende Februar 2018 einreichen, können diese Bilder gerne auch gemeinsam anonymisiert angeschaut werden.
Mit Hilfe der beiden Werkzeuge und deren Haltungshintergrund entfalten sich einige Perspektiven für einen konstruktiven Umgang mit sich selbst und in Beziehungen mit anderen. Sie möchten zu Wandlungsprozessen betragen, die Leidvolles durch Innehalten, Perspektivwechsel und Handeln überwinden und Raum für Lebensfreude neu entstehen lassen.

Interview zum Workshop

  • Dr. med. Thomas Heucke
    Genogramm- und Aufstellungsarbeit